Über Christian Sommer

Ich hatte gelernt, erfolgreich zu funktionieren. Bis ich erkennen musste, was mich dieses Funktionieren gekostet hatte.

Ich habe ein Unternehmen mit aufgebaut, das sich bis zu einem Umsatz von rund 40 Millionen Euro entwickelte. Ich trug Verantwortung, traf Entscheidungen, löste Probleme und zeigte nach außen Stärke.

Ich war gut darin, Dinge am Laufen zu halten – auch dann, wenn sie längst zu viel Kraft kosteten.

Christian Sommer – Echte Klarheit

01

Erfolg und Funktionieren

Mein Körper hatte längst begonnen, mir die Wahrheit zu zeigen.

Lange war ich überzeugt, dass Belastbarkeit bedeutet, einfach weiterzumachen. Gleichzeitig war ich extrem im Außen orientiert. Ich richtete mich danach, was von mir erwartet wurde, was erfolgreich aussah und wie ein Unternehmer meiner Vorstellung nach zu funktionieren hatte.

Nach außen trug ich eine Maske aus Stärke, Kontrolle und Selbstsicherheit. Was tatsächlich in mir vorging, ließ ich kaum jemanden sehen. Teilweise nicht einmal mich selbst.

Früher hatte ich sogar behauptet, Burnout gebe es nicht. Menschen müssten sich einfach zusammenreißen und weitermachen.

Die körperlichen Folgen waren längst deutlich: schlaflose Nächte, ein Gedankenkarussell, das nicht mehr aufhörte, Kettenrauchen, Übergewicht, Diabetes Typ 2 und erhöhte Cholesterinwerte.

Trotzdem funktionierte ich weiter. Ich glaubte, ich müsse nur noch etwas durchhalten. Danach würde es wieder besser werden.

Durchhalten kann eine Stärke sein. Es kann aber auch dazu führen, dass man sich selbst immer weniger wahrnimmt.

02

Der Punkt, an dem es nicht mehr weiterging

Die Insolvenz machte sichtbar, was ich lange übergangen hatte.

Das Unternehmen, das ich mit aufgebaut hatte, endete später in der Insolvenz.

Rückblickend sehe ich, dass ich zu lange festhielt, Warnsignale überging und vieles kontrollieren wollte. Nicht alles lag in meiner Hand. Meinen eigenen Anteil daran muss und will ich trotzdem anerkennen.

Ich hatte lange versucht, das Unternehmen, meine Rolle und das Bild nach außen aufrechtzuerhalten. Ich machte weiter – nicht weil die Begeisterung noch da war, sondern weil Aufgeben in meinem damaligen Denken keine Möglichkeit war.

Die entscheidende Frage

Warum habe ich so lange an etwas festgehalten, für das ich innerlich längst keine echte Begeisterung mehr empfand?

03

Jahre der Suche

Ich suchte im Außen nach Antworten auf Fragen, die mich schon lange begleiteten.

Über einen Zeitraum von ungefähr drei Jahren besuchte ich zahlreiche Coachings, absolvierte verschiedene Ausbildungen und beschäftigte mich mit unterschiedlichsten Methoden der Persönlichkeitsentwicklung.

Wofür bin ich eigentlich hier?Warum ticke und reagiere ich so, wie ich es tue?

Ich wollte verstehen, weshalb sich bestimmte Muster in meinem Leben wiederholten. Warum ich in manchen Situationen sofort reagierte, warum ich so lange an Menschen, Rollen und Situationen festhielt und weshalb mein eigener Wert für mich so stark mit Leistung, Verantwortung und äußerem Erfolg verbunden war.

Ich lernte viel, erkannte Zusammenhänge und beschäftigte mich mit zahlreichen Methoden und Ansätzen. Meditation, Bewusstseinsarbeit und später auch Human Design waren Teile davon – aber längst nicht alles.

Nach jedem Coaching, jeder Ausbildung und jeder neuen Methode hoffte ich, nun endlich den entscheidenden Schlüssel gefunden zu haben. Rückblickend war auch diese Suche noch stark im Außen orientiert.

Während dieses Prozesses sprach ich mit einem Freund über die Zeit, in der ich nur noch funktioniert hatte. Er sagte mir, dass ich damals aus seiner Sicht längst mitten in einem Burnout gewesen sei. Das hätte ich mir selbst zu dieser Zeit niemals eingestanden.

Seine Aussage löste meinen Veränderungsprozess nicht aus. Ich war bereits mittendrin. Sie half mir aber, meine damalige Situation rückblickend ehrlicher einzuordnen.

Kein Coach, keine Ausbildung und kein System kann mir mein Leben abnehmen. Ein Werkzeug kann etwas sichtbar machen. Die Verantwortung dafür, was ich daraus mache, bleibt bei mir.

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Verantwortung

Verantwortung beginnt mit einem ehrlichen Blick auf das eigene Verhalten.

Ich war in vielen Situationen dominant, kontrollierend und schwer zugänglich für Kritik. Ich wollte recht haben, Situationen unter Kontrolle behalten und war häufig überzeugt davon, selbst am besten zu wissen, was richtig ist.

Mit diesem Verhalten habe ich Menschen verletzt, Vertrauen beschädigt und Beziehungen teilweise zerstört – innerhalb meiner Familie ebenso wie in meinem Freundeskreis.

Einige Menschen haben sich aufgrund meines damaligen Verhaltens von mir distanziert. Von anderen habe ich mich später selbst bewusst entfernt oder den Kontakt beendet. Beides gehört zu meiner Geschichte.

Ich suche dafür weder Schuldige noch eine Entlastung. Ich erkenne an, dass mein Verhalten Beziehungen beschädigt hat. Gleichzeitig entscheide ich heute bewusster, welche Beziehungen für mich noch stimmig sind und wo ich klare Grenzen brauche.

Verstehen ist keine Entschuldigung. Es ist die Voraussetzung dafür, heute anders zu handeln.

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Verzeihen und anders entscheiden

Verzeihen heißt nicht, etwas gutzuheißen.

In einem Coaching arbeitete ich an einer Erfahrung mit einem Menschen, der mir sehr nahestand. Ich merkte damals, dass sich etwas verändert hatte, verstand aber noch nicht vollständig, was der Coach mit mir erarbeitet hatte.

Später sah ich den Film „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“. Früher hätte ich einen solchen Film vermutlich nach kurzer Zeit abgedreht und gesagt: Was für ein Schwachsinn. Dieses Mal half er mir zu verstehen, was Verzeihen für mich tatsächlich bedeutet.

Verzeihen heißt für mich nicht, etwas gutzuheißen, zu vergessen oder eine Beziehung wiederherzustellen. Es bedeutet, den inneren Kampf mit etwas zu beenden, das ich nicht mehr verändern kann.

Ich kann einem Menschen verzeihen und trotzdem Abstand halten. Ich kann loslassen und gleichzeitig eine klare Grenze ziehen. Verzeihen gibt niemandem automatisch erneut Zugang zu meinem Leben.

Es ist, wie es ist. Es kommt darauf an, was du daraus machst.
Christian Sommer im persönlichen Rückblick

Emotionale Klarheit

Klarheit entsteht nicht im ersten emotionalen Moment.

Human Design wurde für mich keine Gebrauchsanweisung, sondern ein Spiegel. Es half mir, meine emotionalen Reaktionen und meine Art, Klarheit zu entwickeln, besser zu verstehen.

Früher wollte ich Dinge sofort klären. Wenn ich sauer war, wollte ich reagieren. Wenn eine Entscheidung anstand, wollte ich möglichst schnell zu einem Ergebnis kommen. Ich hielt Schnelligkeit für Klarheit – und zugleich für einen entscheidenden Erfolgsfaktor.

Heute prüfe ich zuerst, ob eine Reaktion oder eine anstehende Entscheidung gerade aus einem emotionalen Hoch oder Tief heraus entsteht. Ist das der Fall, entscheide ich nicht sofort.

Ich gehe laufen, schaffe Abstand und warte, bis die emotionale Welle abgeklungen ist. Erst danach prüfe ich, was für mich wirklich stimmt.

Ich verdränge meine Emotionen nicht. Ich überlasse ihnen nur nicht mehr automatisch die Führung.

06

Was heute zählt

Das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte.

Als meine Tochter geboren wurde, hatte ich mich bereits intensiv mit meinen Mustern, meinem Verhalten und meinen Entscheidungen auseinandergesetzt.

Ihre Geburt war nicht der Beginn meines Veränderungsprozesses. Aber sie war das Beste, was mir in meinem Leben passieren konnte.

Meine Tochter ist noch sehr jung. Deshalb möchte ich nicht behaupten, bereits der Vater zu sein, der ich einmal sein möchte.

Ich werde versuchen, ihr nicht vorzuleben, dass Erfolg bedeutet, eine Maske zu tragen, Erwartungen zu erfüllen und sich selbst dabei zu übergehen.

Ich möchte ihr zeigen, dass ein Mensch Fehler machen, Verantwortung übernehmen und sich verändern darf. Dass Emotionen keine Schwäche sind. Und dass der eigene Wert nicht davon abhängt, wie viel man leistet oder wie perfekt man nach außen wirkt.

Ich werde dabei nicht alles richtig machen. Aber ich möchte ehrlich genug bleiben, mein Verhalten zu prüfen und dazuzulernen.

Warum ich heute so arbeite

Ich kenne den Unterschied zwischen einem Leben, das funktioniert, und einem Leben, das sich wirklich stimmig anfühlt.

Ich weiß, wie leicht man sich selbst übergehen kann, während das Umfeld weiterhin nur Leistung, Stärke und Erfolg sieht.

Genau deshalb interessiert mich bei einem Menschen nicht nur, was in seinem Leben funktioniert. Mich interessiert, ob das, was funktioniert, tatsächlich noch zu ihm gehört.

Nicht alles, was in deinem Leben funktioniert, gehört wirklich zu dir.

01

Ich höre genau hin

Nicht nur auf das Gesagte, sondern auch auf Widersprüche, Ausweichbewegungen und Reaktionen.

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Ich mache Zusammenhänge sichtbar

Human Design und weitere Werkzeuge dienen als Spiegel. Sie können etwas sichtbar machen, sind aber nicht die absolute Wahrheit über einen Menschen.

03

Ich stelle die direkte Frage

Nicht, um meine Antwort durchzusetzen, sondern um den Zugang zur eigenen Wahrnehmung wieder zu öffnen.

Kundenstimme

„Durch die Arbeit mit Christian und mein Human Design habe ich wieder einen viel stärkeren Zugang zu meiner eigenen Wahrnehmung und Authentizität bekommen.

Besonders beeindruckt hat mich, wie genau mich mein Human Design gespiegelt hat. Vieles von dem, was darin sichtbar wurde, hat sehr genau zu meinem bisherigen Leben gepasst. In den Wochen danach konnte ich das auch im Alltag immer wieder beobachten und für mich überprüfen.

Ein echter Schlüsselmoment war für mich, als ich Christian gefragt habe, was ich in einer bestimmten Situation tun soll. Statt mir eine Antwort vorzugeben, hat er mich aufgefordert, in mich hineinzuhören und ganz spontan wahrzunehmen: Ist das für mich ein Ja oder ein Nein? Ohne darüber nachzudenken und ohne es im Kopf zu zerlegen.

Und genau in diesem Moment war die Antwort plötzlich da. Ich habe selbst gespürt, was für mich richtig ist, und diese Entscheidung danach auch umgesetzt.

Heute merke ich, dass Kopf, Gefühl und Bauch viel stärker zusammenfinden. Ich bin dadurch wieder näher bei mir selbst und kann diese unterschiedlichen Seiten in mir mehr miteinander verbinden und in Liebe zusammenleben lassen.“

BM, Unternehmer

Ich entscheide nicht für dich. Aber ich lasse dich auch nicht an deiner eigentlichen Frage vorbeireden.

Was ich mitbringe

Erfahrung, die nicht nur aus Ausbildungen kommt

Mein Weg in diese Arbeit begann nicht mit Coaching oder Human Design.

Ich habe mehrere Jahre in einem größeren Unternehmen in unterschiedlichen Positionen gearbeitet und dabei verschiedene Verantwortungsbereiche, Strukturen und Entscheidungswege kennengelernt.

Danach habe ich selbst Unternehmen aufgebaut, Menschen geführt und Verantwortung für Wachstum, Entscheidungen und wirtschaftliche Ergebnisse getragen. Eines dieser Unternehmen entwickelte sich bis zu rund 40 Millionen Euro Umsatz.

Ich kenne damit unterschiedliche Seiten beruflicher Realität: Angestelltenverhältnis und Unternehmertum, Wachstum und Verantwortung, Erfolg und Krisen.

Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit heute mindestens genauso stark wie meine fachlichen Ausbildungen.

Beruflicher Hintergrund

Mag. (FH) Wirtschaft & Management

MCI Innsbruck, berufsbegleitendes Studium

Mehr als sechs Jahre in einem größeren Unternehmen

Tätigkeit in verschiedenen Positionen und Verantwortungsbereichen.

Unternehmerische Erfahrung

Aufbau und Führung eigener Unternehmen mit Verantwortung für Mitarbeiter, Wachstum und komplexe Entscheidungen. Darunter der Aufbau eines Unternehmens bis zu rund 40 Millionen Euro Umsatz.

Fachliche Grundlagen meiner heutigen Arbeit

Zertifizierter COISAR Human Design Reader

Human Design Club, Abschluss 2026

SYSTEM23 Hypnoseausbildung

Alexander Hartmann

NLP Practitioner

Alexander Hartmann

emTrace® Mastercoach

Denys Scharnweber Akademie, Abschluss 18.01.2026

NR-EMDR Coach

Denys Scharnweber Akademie, Abschluss Mai 2024

NR Master Practitioner

Denys Scharnweber Akademie, Abschluss 2024

NR Practitioner

Denys Scharnweber Akademie, Abschluss März 2024

Seminare und Vertiefungen

Krieger I + II

Denys Scharnweber Akademie

IRON.MIND Mastermind

Slatco Sterzenbach

Eigene Begleitung

Für mich gehört zu persönlicher Entwicklung auch, sich selbst begleiten zu lassen.

Ich habe deshalb nicht nur Methoden gelernt, sondern über längere Zeit auch selbst mit unterschiedlichen Coaches gearbeitet.

Anna Krischel

Coaching & Training

Christian Lottermann

Drive Your Life – Mental Coaching

Denys Scharnweber

1:1 Coaching, Denys Scharnweber Akademie

Der Mensch bleibt der Maßstab

Human Design, emTrace, Hypnose, NLP und andere Ansätze sind für mich Werkzeuge.

Keine Methode kennt deine vollständige Geschichte. Und keine Methode kann dir die Entscheidung abnehmen, was für dich tatsächlich stimmt.

Ich nutze einen Ansatz dann, wenn er dabei hilft, Zusammenhänge sichtbar zu machen, eine festgefahrene Perspektive zu lösen oder deine eigene Wahrnehmung wieder klarer von Erwartungen, Prägungen und akuten Reaktionen zu unterscheiden.

Nicht die Methode entscheidet, wo es hingeht. Du entscheidest.

Klarheit beginnt dort, wo du aufhörst, dir selbst auszuweichen.

Ich gebe dir keine Antwort. Ich helfe dir, deine eigene nicht länger zu übergehen.

Verstehen. Akzeptieren. Selbst entscheiden.

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Meine Angebote dienen ausschließlich der Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinsarbeit. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose, keine psychotherapeutische Behandlung und keine medizinische Therapie. Bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder an eine psychotherapeutische Fachperson.